Kontakt
Hoffmann und Ollinger GmbH Heizung - Sanitär - Solartechik - Brennwerttechnik

Markusstraße 16
66693 Mettlach-Wehingen

Telefon: 06868-1331
Telefax: 06868-1441
E-Mail:

Ihre Nachricht an uns

EMAS-Zertifizierung

EMAS EFRE

Seit 16.12.2002 zählen wir zu einem der wenigen Emas-Zertifizierten Unternehmen Deutschlands.

Deutschland hat rund 1300 EMAS registrierte Unternehmen und Organisationen mit ca. 1900 Standorten und mehr als 800.000 Mitarbeitern. In der EU gibt es insgesamt rund 4500 EMAS registrierte Unternehmen und Organisationen mit ca. 7700 Standorten und mehr als 1.400.000 Mitarbeitern.

Die Abkürzung EMAS kommt von Eco-Management and Audit Scheme und steht für die „Verordnung (EG) Nr. 1221/2009 über die freiwillige Teilnahme von Organisationen an einem Gemeinschaftssystem für Umweltmanagement und Umweltbetriebsprüfung“ - auch als Öko-Audit bekannt. Ein Umweltmanagementsystem nach EMAS können alle Unternehmen, Behörden, Vereine – kurz: alle Organisationen einrichten, die ihre Umweltleistung verbessern möchten, unabhängig von ihrer Größe oder Branche in der sie tätig sind. Zentraler Bestandteil von EMAS ist die internationale Umweltmanagementnorm DIN EN ISO 14001. Über deren Kernthemen zum Aufbau eines Managementsystems hinaus richtet EMAS den Fokus vor allem auf messbare Verbesserungen, Transparenz nach innen und außen sowie Rechtssicherheit: - Die Umweltleistung, d.h. die messbaren Ergebnisse der Umweltauswirkungen wie Energieeffizienz, Emissionen, Abwasser, Abfälle usw., soll kontinuierlich verbessert werden - Neben solchen „direkten“ Umweltaspekten werden auch die „indirekten“ erfasst und bewertet, z.B. Verwaltungs- und Planungsentscheidungen oder Beschaffungsverfahren - EMAS Organisationen führen einen offenen Dialog über Umweltfragen, indem sie eine Umwelterklärung veröffentlichen, in der sie über alle relevanten Umweltauswirkungen berichten - Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden beteiligt und in den Prozess der kontinuierlichen Verbesserung eingebunden - EMAS Organisationen weisen nach, dass sie für die Einhaltung der Umweltvorschriften sorgen - Alle EMAS Organisationen werden sowohl in einem nationalen als auch einem europäischen Register geführt: www.emas-register.de bzw. www.emasregister. eu - Die erfolgreiche Beteiligung an EMAS wird mit einem einheitlichen Logo nach außen kommuniziert und kann zu Werbe- und Marketingzwecken genutzt werden.

EMAS
Umwelterklärung (Download)

EMAS-Organisationen werden von staatlich zugelassenen Umweltgutachterinnen und Umweltgutachtern seriös und unabhängig überprüft. Dies gibt sowohl den Unternehmen als auch der Öffentlichkeit die Gewissheit, dass die Anforderungen eingehalten und die veröffentlichten Informationen korrekt sind. Seit der Einführung 1993 ist die EMAS-Verordnung zweimal weiterentwickelt und an den aktuellen Kenntnisstand angepasst worden. An der Ausgestaltung haben viele Akteure mitgearbeitet, neben den Behörden der Mitgliedsstaaten z.B. auch Unternehmen, Gewerkschaften und Umweltverbände. Die jeweils wichtigsten Neuerungen waren:

2001: Integration der Managementsystemanforderungen der DIN EN ISO 14001, Öffnung für alle Branchen und ein neues einheitliches EMAS-Logo als Erkennungszeichen.

2009: Weltweite Anwendbarkeit, verstärkte Berücksichtigung der Belange kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU), sechs standardisierte Umweltkennzahlen (Indikatoren) zur Darstellung der Leistungsverbesserung.

Wie funktioniert EMAS?

Infografik
Klicken Sie für eine größere Ansicht auf das Bild
Quelle: ABAG-itm GmbH, Pforzheim

EMAS setzt sich aus einer Reihe von Bausteinen zusammen, die je nach den Gegebenheiten in der Organisation ausgestaltet werden können. Dabei gibt das System Rahmenbedingungen vor, die Umsetzung kann und soll ganz individuell erfolgen, damit die spezifischen Umweltleistungen zur Geltung kommen. Von zentraler Bedeutung ist die Erhebung des Ist- Zustands, die sogenannte erste Umweltprüfung. Dabei werden alle Bereiche der Organisation durch die „Umweltschutz-Brille“ betrachtet, Verbrauchszahlen erhoben, Stärken und Schwächen analysiert. Ein wichtiger Punkt ist die Überprüfung der Einhaltung von Rechtsvorschriften, die den Organisationen Rechtssicherheit gibt. Auf den Ergebnissen aufbauend werden in einem Umweltprogramm die Ziele und Maßnahmen festgelegt, mit denen Schwachstellen behoben, Einsparungen erzielt und Verbesserungspotenziale genutzt werden sollen. Das Umweltprogramm sollte immer auch Verantwortlichkeiten und Termine enthalten. Damit das Managementsystem angemessen und auf lange Sicht integriert werden kann, sind verschiedene formale Anforderungen umzusetzen. Dazu gehören z. B. personelle Verantwortlichkeiten und Zuständigkeiten, sowie die Regelung der wichtigsten Abläufe und Prozesse in der Organisation, seien es nun Produktions- oder Dienstleistungstätigkeiten. Es bedarf nicht nur einer geplanten Systematik, sondern auch entsprechender Regelungen für die Überprüfung des Systems sowie Korrektur- und Vorbeugemaßnahmen um die EMAS-Ziele - Verbesserung der Umweltleistung, offene interne und externe Kommunikation oder die Berücksichtigung der Fähigkeiten der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter - zu erreichen. Eines der wichtigsten Instrumente ist dabei die regelmäßige Umweltbetriebsprüfung (internes Audit), mit dem in die Organisation „hinein gehorcht“ wird (von lat. audire - hören): funktioniert das System so wie es soll? Gibt es Fehlentwicklungen oder Verbesserungspotenziale? In einer angemessenen und geregelten Dokumentation werden die wichtigsten Bestandteile des Systems schriftlich festgehalten und bei Bedarf angepasst.

Abschließend wird bei EMAS eine Umwelterklärung erstellt, um die Öffentlichkeit über alle relevanten Tätigkeiten, Daten und Fakten sowie die angestrebten Ziele und Maßnahmen zu informieren. Der letzte Schritt ist die Überprüfung des Managementsystems, der Rechtskonformität und der Umwelterklärung durch den Umweltgutachter. Mit dessen schriftlicher Bestätigung (Gültigkeitserklärung) reicht die Organisation nun einen Antrag bei der zuständigen Industrie- und Handelskammer bzw. Handwerkskammer auf Eintragung in das EMAS Register ein.
Jetzt darf und sollte das EMAS-Logo für Werbung, Marketing oder Öffentlichkeitsarbeit genutzt werden um diese international anspruchsvollste Auszeichnung für freiwilliges, systematisches Umweltmanagement auch zu kommunizieren.
Die Registrierung gilt grundsätzlich für drei Jahre. Eine jährliche Begutachtung und Aktualisierung der Umwelterklärung gewährleistet die kontinuierliche Verbesserung der Umweltleistung in der Zwischenzeit. Kleine und mittlere Unternehmen können eine Verlängerung dieser Zeiträume auf vier bzw. zwei Jahre beantragen.

Weitere Informationen erhalten Sie hier!

 

Weihnachten 2016
Close Button